Dienstag, 8. Oktober 2013

Liberalismus

Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass die Freiheit und der Liberalismus den Status von Sohn oder Tochter bekommen.
Toleranz, Wertbewusstsein und vor allen Dingen die Liebe zur Freiheit muss sich bei den Menschen wieder entwickeln. Und am besten gelingt das, wenn wir uns der Freiheit gegenüber in der Verantwortung als Erwachsener befinden, einer Verantwortung, der keine Grenzen gesetzt sind, außer das Wohlergehen der anderen.
Die FDP muss Politik wieder vom Menschen denken, nicht vom Staat, der Gemeinschaft, der Wirtschaft oder der Umwelt.  Wir brauchen wieder Inhalte und Wertvorstellungen, dabei gilt es, wieder die richtige Perspektive auf die Dinge zu bekommen.
Freiheit zu erringen und zu verteidigen heißt also, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Es heißt auch, aus dieser Verantwortung heraus Macht auszuüben und sich zugleich in ihrer Ausübung beschränken zu lassen.
Wir brauchen keine Parteipolitiker, sondern parteipolitische Grenzgänger.

Unsere Themen müssen von der Basis her besprochen, diskutiert und dann nach oben kommuniziert werden. Nur so wird die FDP wieder zu einer klassisch-liberalen Partei,
die in allen Politikbereichen die individuelle Freiheit der Menschen auch gegen den Zeitgeist verteidigt.  Leistungsprinzip, Meinungsfreiheit, Rechtsgleichheit, Eigentum und Marktwirtschaft sowie Freiheit des Einzelnen und gesellschaftliche Vielfalt, gilt es zu erhalten und auszubauen.


Die Enttäuschung der Wähler über nicht eingelöste Wahlversprechen von 2009 ist groß, deshalb brauchen wir eine inhaltliche und personelle Neubestimmung und die muss von der Basis kommen und alle Liberale einbeziehen.